Rauchfrei mit Hypnose

Bezüglich der Bewertung der negativen Auswirkungen des Rauchens zeichnet sich in den letzten Jahren eine Wende ab: Die gesellschaftliche Akzeptanz des Rauchens ist drastisch gesunken. Wir bieten als professionelle Hilfe für bereite Raucher eine effektive Entwöhnungsbehandlung mittels Hypnose an.
Rauchen bzw. die Nikotinabhängigkeit stellt als Sucht eine psychische Erkrankung dar und ist auch für andere psychische Erkrankungen ein Risikofaktor.
Rauchen verursacht weltweit jährlich mehr als sechs Millionen Todesopfer und stellt trotz des Rückgangs der Raucherprävalenzen in den vergangenen Jahren die wichtigste vermeidbare Todesursache dar. In Deutschland rauchen laut Epidemiologischer Suchtsurvey 2015 ca. 29 Prozent der Erwachsenen, das entspricht ungefähr 20 Millionen Menschen.
Zigarettenrauchen ist die häufigste Todesursache von Erwachsenen. Weltweit gibt es jedes Jahr 7 Millionen frühzeitige Todesfälle wegen dem Rauchen. In der Europäischen Union sterben jährlich mehr als 700.000 Menschen an den Folgen des Zigarettenkonsums
25% der Zigarettenraucher sterben vorzeitig an Krankheiten, die mit dem Rauchen verbunden sind.
Nikotin tötet also viel mehr Menschen als alle anderen Drogen zusammen.
Nikotin wurde 1826 als Droge erkannt. Im Tabakrauch lassen sich etwa fünftausend Bestandteile feststellen. Die wichtigsten Gifte sind:
  • Nikotin
  • Kohlenmonoxid
  • Benzpyren
Nach dem Inhalieren gelangt das Nikotin innerhalb von sieben Sekunden ins Gehirn. Es kann dann dort mit erhöhter Adrenalinausschüttung als Aufputschmittel wirken. Bei anderen wirkt das Nikotin beruhigend und angstlösend.
Da jedoch Nikotin abhängig macht, gilt es als Droge.
Wenn die Rezeptoren im Gehirn biochemisch Nachschub verlangen und dieser nicht geliefert wird, empfindet der Raucher Unbehagen, und die damit verbundene erhöhte Adrenalinausschüttung macht ihn aggressiv.
So entsteht eine körperliche Abhängigkeit: eine Zigarette fordert die nächste.
Beim Rauchen handelt es sich also sowohl um eine psychologische als auch körperliche Verhaltensabhängigkeit.
Die Verhaltensabhängigkeit tritt in unterschiedlichen Formen auf:
  • Die gewohnheitsmäßige Zigarette beim Aufstehen.
  • Die Zigarette als Hilfsmittel beim Arbeiten oder Telefonieren
  • Die Zigarette als Hilfsmittel, um einen Konflikt zu verlagern und ihn nicht lösen zu müssen.
  • Rauchen, um Angst zu lindern.
  • Rauchen aus Langeweile.
  • Zigarette als Belohnung nach Anstrengung oder einem Erfolg.
  • Zigarette als Trost nach einem Misserfolg oder einer Enttäuschung.
  • Zigarette nach dem Sex.
  • Zigarette zum Kaffee.
  • Zigarette als Mittel zur Entspannung.
Im Laufe der Jahre fällt es dem Raucher immer schwerer, auf den Tabakkonsum zu verzichten. Es sollte deshalb für den Entschluss, mit dem Rauchen aufzuhören, ein Zeitpunkt gewählt werden, in dem man persönlich stark motiviert ist und weder von familiären noch beruflichen Schwierigkeiten überlastet ist.